Dunkle Dinge? Ernst Ludwig und Erna Kirchner: Die Briefe an Elsa Bosshart-Forrer – eBook (PDF)

CHF 19.99

Ein intimer Einblick in das Davoser Exil: Die Korrespondenz der Kirchners.

Die Briefe von Ernst Ludwig Kirchner und Erna Kirchner an Elsa Bosshart-Forrer sind weit mehr als rein private Mitteilungen. Sie sind Dokumente einer existenziellen Suche, geprägt von künstlerischer Isolation, gesundheitlichen Krisen und der tiefen Verbundenheit zu einer Frau, die für das Paar eine zentrale Stütze darstellte.

Roland Scotti präsentiert mit dieser Edition eine wesentliche Quelle zur Erforschung des Kirchner-Spätwerks. Die Briefe beleuchten die „Dunklen Dinge“ – jene Schattierungen des Alltags und des Geistes, die in den offiziellen Biografien oft ungesagt bleiben. Sie zeigen einen Kirchner, der zwischen manischer Produktivität und tiefer Verunsicherung schwankt, stets im Dialog mit Erna und ihrer gemeinsamen Vertrauten Elsa.

Die digitale Edition: Optimiert für die Wissenschaft

Diese eBook-Ausgabe ist als Fixed Layout (PDF) konzipiert, um den hohen Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens gerecht zu werden. Wir empfehlen die Lektüre auf dem Desktop-Monitor oder großen Tablets, um das volle Potenzial der Edition auszuschöpfen:

  • Zitierfähigkeit: Dank des seitenidentischen Layouts zur Print-Ausgabe sind alle Querverweise und Zitate präzise und bibliographisch belastbar.

  • Doppelprojektion: Das Fixed Layout ermöglicht am Desktop eine synoptische Ansicht (Zweiseiten-Modus), die für den Vergleich von Brieftexten, Kommentaren und Faksimiles essenziell ist.

  • Volltextsuche: Durchsuchen Sie die gesamte Korrespondenz in Sekunden nach Namen, Orten oder Werkreferenzen.

  • Wissenschaftlicher Standard: Während fließende Formate (ePub) oft die Struktur verändern, bewahrt unsere PDF-Edition die exakte Typografie und wissenschaftliche Ordnung des Originals.
    ca. 250 Seiten
    Erscheint im Herbst 2026

Herausgegeben von Prof. Dr. W. F. Kersten
Kunst- und Zeitgeschichte, Band: 6

978-3-03906-083-2
€ (D) 19.99 / CHF 19.99* / € (A) 19.99
* unverb. Preisempfehlung

Ein intimer Einblick in das Davoser Exil: Die Korrespondenz der Kirchners.

Die Briefe von Ernst Ludwig Kirchner und Erna Kirchner an Elsa Bosshart-Forrer sind weit mehr als rein private Mitteilungen. Sie sind Dokumente einer existenziellen Suche, geprägt von künstlerischer Isolation, gesundheitlichen Krisen und der tiefen Verbundenheit zu einer Frau, die für das Paar eine zentrale Stütze darstellte.

Roland Scotti präsentiert mit dieser Edition eine wesentliche Quelle zur Erforschung des Kirchner-Spätwerks. Die Briefe beleuchten die „Dunklen Dinge“ – jene Schattierungen des Alltags und des Geistes, die in den offiziellen Biografien oft ungesagt bleiben. Sie zeigen einen Kirchner, der zwischen manischer Produktivität und tiefer Verunsicherung schwankt, stets im Dialog mit Erna und ihrer gemeinsamen Vertrauten Elsa.

Die digitale Edition: Optimiert für die Wissenschaft

Diese eBook-Ausgabe ist als Fixed Layout (PDF) konzipiert, um den hohen Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens gerecht zu werden. Wir empfehlen die Lektüre auf dem Desktop-Monitor oder großen Tablets, um das volle Potenzial der Edition auszuschöpfen:

  • Zitierfähigkeit: Dank des seitenidentischen Layouts zur Print-Ausgabe sind alle Querverweise und Zitate präzise und bibliographisch belastbar.

  • Doppelprojektion: Das Fixed Layout ermöglicht am Desktop eine synoptische Ansicht (Zweiseiten-Modus), die für den Vergleich von Brieftexten, Kommentaren und Faksimiles essenziell ist.

  • Volltextsuche: Durchsuchen Sie die gesamte Korrespondenz in Sekunden nach Namen, Orten oder Werkreferenzen.

  • Wissenschaftlicher Standard: Während fließende Formate (ePub) oft die Struktur verändern, bewahrt unsere PDF-Edition die exakte Typografie und wissenschaftliche Ordnung des Originals.
    ca. 250 Seiten
    Erscheint im Herbst 2026

Herausgegeben von Prof. Dr. W. F. Kersten
Kunst- und Zeitgeschichte, Band: 6

978-3-03906-083-2
€ (D) 19.99 / CHF 19.99* / € (A) 19.99
* unverb. Preisempfehlung

  • Hintergrund und methodischer Ansatz: Wer sich dem Spätwerk Kirchners nähert, stößt oft auf die glatte Oberfläche der Kanonisierung, doch diese Edition bricht das Schweigen der Archive auf radikale Weise. Roland Scotti unternimmt hier weit mehr als eine philologische Übung; er rekonstruiert die psychologische Topografie einer Überlebensgemeinschaft in den Schweizer Alpen.

    Der Briefwechsel zwischen dem Ehepaar Kirchner und Elsa Bosshart-Forrer fungiert als Seismograph jener Erschütterungen, die den Künstler in den Jahren zwischen 1923 und 1938 erfassten – von der morphiumbedingten Krise bis zur politischen Isolierung am Vorabend des Krieges.

    Die Relevanz der Handschrift: Dass diese Edition jedes Schreiben als vollständiges Faksimile präsentiert, ist eine methodische Entscheidung von höchster Relevanz. In der digitalen Fixed-Layout-Ausgabe wird dieser Aspekt besonders greifbar:

    • Kirchners nervöse, dynamische Handschrift ist ein untrennbarer Teil der Botschaft.

    • Das Zögern und Drängen der Feder wird im hochauflösenden Scan lesbar.

    • Der Text verliert seine abstrakte Informationsfunktion und wird zum psychogrammatischen Dokument.

    Eine längst überfällige Korrektur: Indem Scotti diese Quellen mit präzisen Transkriptionen und Kommentaren flankiert, rehabilitiert er Elsa Bosshart-Forrer nicht nur als Adressatin, sondern als intellektuelle Akteurin, deren Einfluss in der männlich dominierten Rezeption bisher getilgt wurde. Es ist eine Korrektur, die beweist, dass die Geschichte der Moderne ohne ihre weiblichen Resonanzräume unvollständig bleibt.