Ettore Mjölsnes

Ettore Mjölsnes, geboren 1971 in Locarno, verkörpert durch sein Aufwachsen mit Italienisch, Norwegisch und Deutsch jene gelebte Mehrsprachigkeit, die er in seinen Werken verteidigt. Er studierte Slawistik, Philosophie und norwegische Literatur an der Universität Zürich. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er als Übersetzer für anspruchsvolle juristische und amtliche Texte in der Bundesverwaltung. Seit 2022 überträgt er zudem norwegische Literatur (Nynorsk und Bokmål) ins Deutsche. Mit seinem Essay «Der stumme Text» (Digiboo Verlag 2022) liefert er einen kritischen, praxisbasierten Beitrag zur Debatte über künstliche Intelligenz und die Grenzen maschineller Übersetzung.