Hans Aeschbach – Poetische Synthese von Natur und Geometrie – Yujin Kim (Hg.)

CHF 60.00

In der Geschichte der Schweizer Grafik zählt Hans Aeschbach (1911–1999) zu den stillen Meistern. Diese erste umfassende Monografie würdigt ihn erstmals als innovativen Grenzgänger zwischen Zürcher Plakatgestaltung und malerischer Abstraktion. Herausgegeben von Yujin Kim in Kooperation mit SIK-ISEA, zeigt das Buch Aeschbach nicht nur als Plakatgestalter, sondern als Schöpfer eines komplexen visuellen Kosmos. Beiträge von Peter Vetter und Sarah Zeller verorten sein Werk im Kontext von Walter Binder, Louis Conne und rebellischen Schülern wie Daniel Zimmermann. Im Zentrum steht Aeschbachs lebenslange Suche nach einer poetischen Synthese von geometrischer Strenge und organischer Freiheit – von Illustration über Glasmalerei bis zur Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule Zürich. Eine längst überfällige Würdigung in hochwertiger Ausstattung.

Leseprobe

Paperback
140 Seiten (132 farbige und s/w Abbildungen)
erschienen 2021

Herausgegeben von Yujin Kim in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA)
978-3-03906-018-4
€ (D) 55.40 / CHF 60.00*

• unverb. Preisempfehlung

In der Geschichte der Schweizer Grafik zählt Hans Aeschbach (1911–1999) zu den stillen Meistern. Diese erste umfassende Monografie würdigt ihn erstmals als innovativen Grenzgänger zwischen Zürcher Plakatgestaltung und malerischer Abstraktion. Herausgegeben von Yujin Kim in Kooperation mit SIK-ISEA, zeigt das Buch Aeschbach nicht nur als Plakatgestalter, sondern als Schöpfer eines komplexen visuellen Kosmos. Beiträge von Peter Vetter und Sarah Zeller verorten sein Werk im Kontext von Walter Binder, Louis Conne und rebellischen Schülern wie Daniel Zimmermann. Im Zentrum steht Aeschbachs lebenslange Suche nach einer poetischen Synthese von geometrischer Strenge und organischer Freiheit – von Illustration über Glasmalerei bis zur Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule Zürich. Eine längst überfällige Würdigung in hochwertiger Ausstattung.

Leseprobe

Paperback
140 Seiten (132 farbige und s/w Abbildungen)
erschienen 2021

Herausgegeben von Yujin Kim in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA)
978-3-03906-018-4
€ (D) 55.40 / CHF 60.00*

• unverb. Preisempfehlung

  • Hans Aeschbach (1911–1999) entzieht sich den einfachen Kategorisierungen der Kunstgeschichte, da er zeitlebens die Grenzen zwischen angewandter Grafik und freier Kunst fluid hielt. Die von Yujin Kim in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA) herausgegebene Publikation leistet eine notwendige historiografische Korrektur, indem sie Aeschbach nicht nur als Plakatgestalter, sondern als Schöpfer eines komplexen visuellen Kosmos präsentiert.

    Beiträge von Peter Vetter und Sarah Zeller verorten ihn im Kontext seiner Wegbegleiter wie Walter Binder oder Louis Conne und analysieren seine Ästhetik der »Suche nach Perfektion in der Unvollkommenheit«. Dabei wird deutlich, dass Aeschbachs Arbeit – von der Illustration bis zur Glasmalerei – stets von einem dialektischen Prinzip getrieben war: der Transformation des rigiden Rasters in lebendige Form. Das Buch dokumentiert diesen Prozess der Formfindung und zeigt auf, wie Aeschbachs Lehrtätigkeit und sein künstlerisches Schaffen sich gegenseitig befruchteten, oft im stillen Dialog mit rebellischen Schülern wie Daniel Zimmermann.

    Wer dieses Werk studiert, blickt tief in die DNA der Zürcher Gestaltungstradition und entdeckt zugleich einen Künstler, der die Modernität nicht als Dogma, sondern als Spielraum für poetische Metamorphosen begriff.