Skatologisches in den (nicht immer) Schönen Künsten – Hansdieter Erbsmehl

CHF 40.00

Hansdieter Erbsmehl

Kunstgeschichte wird meist als Prozession des Erhabenen erzählt, doch Hansdieter Erbsmehl wagt den Blick in die Kanalisation der Kultur, wo das Verdrängte auf seine Entdeckung wartet. Mit seiner Untersuchung des Skatologischen bricht er das wohl stärkste Tabu der Ästhetik und zeigt, dass die Verdauung und ihre Produkte keineswegs aus der Ikonografie verbannt waren, sondern als satirische Waffe oder Symbol menschlicher Hinfälligkeit dienten.

Dies ist keine Sammlung von Obszönitäten, sondern eine kulturhistorische Exegese dessen, was wir schamhaft verbergen, und ein Beweis dafür, dass die Hochkultur stets tief im Kreatürlichen verwurzelt bleibt.

Die solide Ausstattung des Bandes gibt diesem verdrängten Thema den ihm gebührenden wissenschaftlichen Rahmen und transformiert das Anrüchige in ein Objekt von bibliophiler Würde.

Leseprobe

Hardcover
150 Seiten
erschienen am 14.07.2025

Herausgegeben von Prof. Dr. W. F. Kersten
Kunst- und Zeitgeschichte, Band: 3

978-3-03906-068-9
€ (D) 40.00 / CHF 40.00* / € (A) 40.00
* unverb. Preisempfehlung

Hansdieter Erbsmehl

Kunstgeschichte wird meist als Prozession des Erhabenen erzählt, doch Hansdieter Erbsmehl wagt den Blick in die Kanalisation der Kultur, wo das Verdrängte auf seine Entdeckung wartet. Mit seiner Untersuchung des Skatologischen bricht er das wohl stärkste Tabu der Ästhetik und zeigt, dass die Verdauung und ihre Produkte keineswegs aus der Ikonografie verbannt waren, sondern als satirische Waffe oder Symbol menschlicher Hinfälligkeit dienten.

Dies ist keine Sammlung von Obszönitäten, sondern eine kulturhistorische Exegese dessen, was wir schamhaft verbergen, und ein Beweis dafür, dass die Hochkultur stets tief im Kreatürlichen verwurzelt bleibt.

Die solide Ausstattung des Bandes gibt diesem verdrängten Thema den ihm gebührenden wissenschaftlichen Rahmen und transformiert das Anrüchige in ein Objekt von bibliophiler Würde.

Leseprobe

Hardcover
150 Seiten
erschienen am 14.07.2025

Herausgegeben von Prof. Dr. W. F. Kersten
Kunst- und Zeitgeschichte, Band: 3

978-3-03906-068-9
€ (D) 40.00 / CHF 40.00* / € (A) 40.00
* unverb. Preisempfehlung

  • Zwischen akademischer Brillanz und bewusster Provokation wandelt der Autor auf einem schmalen Grat – einer Gratwanderung, die sich wie in Dantes Göttlicher Komödie über dem Abgrund des Achten Höllenkreises auftut. Dort, wo Schlemmer und Schmeichler im Kot versinken, beginnt eine kunsthistorische Analyse, die so unkonventionell wie tiefschürfend ist.

    Warum Sie dieses Buch lesen sollten:

    • Kulturelle Tiefe: Erfahren Sie, warum das Skatologische in der Kunst weit mehr ist als nur Provokation.

    • Literarische Referenzen: Mit Blick auf Roland Barthes und den Marquis de Sade wird die Brücke von der „materiellen Wirklichkeit“ zum beschriebenen Objekt geschlagen.

    • Intellektuelles Vergnügen: Ein Text für die »Cacalibri« unter den »klugscheissenden KakademikerInnen« – scharfzüngig, belesen und garantiert nicht geruchsintensiv.

    Ob Sie sich für Kunstgeschichte, Ästhetik oder die Grenzen des Darstellbaren interessieren: Dieses Werk beweist, dass das vermeintlich Niedere in der Kunst seinen ganz eigenen, unverzichtbaren Platz einnimmt.

    »Geschrieben stinkt Scheisse nicht« – Roland Barthes