Die Neugier in mir...

CHF 28.00

Josef Barmettler

Wer eigene Biografie nicht als bloße Abfolge von Daten, sondern als psychologische Archäologie begreift, stößt unweigerlich auf die Brüche des Daseins. Josef Barmettler nutzt in diesem Werk Neugier nicht als naiven Erkundungsdrang, sondern als resiliente Überlebensstrategie, um Schattenseiten seines Lebens zu begegnen.

Es ist eine Dokumentation der Selbstbehauptung, die zeigt, wie das beharrliche Fragen nach dem eigenen »Ich« zum Anker in stürmischen Zeiten werden kann. Jenseits der lückenlosen Lebenslauf-Prosa entfaltet sich hier ein ehrliches Psychogramm über Herkunft und Identität.

Festgehalten ist dies in einem umfangreichen Band, der dieser intensiven Auseinandersetzung den gebührenden physischen Raum bietet.

Leseprobe

Paperback
446 Seiten
erschienen am 17. April 2023

978-3-03906-037-5
€ (D) 28.00 / CHF 28.00* / € (A) 28.00
* unverb. Preisempfehlung

Josef Barmettler

Wer eigene Biografie nicht als bloße Abfolge von Daten, sondern als psychologische Archäologie begreift, stößt unweigerlich auf die Brüche des Daseins. Josef Barmettler nutzt in diesem Werk Neugier nicht als naiven Erkundungsdrang, sondern als resiliente Überlebensstrategie, um Schattenseiten seines Lebens zu begegnen.

Es ist eine Dokumentation der Selbstbehauptung, die zeigt, wie das beharrliche Fragen nach dem eigenen »Ich« zum Anker in stürmischen Zeiten werden kann. Jenseits der lückenlosen Lebenslauf-Prosa entfaltet sich hier ein ehrliches Psychogramm über Herkunft und Identität.

Festgehalten ist dies in einem umfangreichen Band, der dieser intensiven Auseinandersetzung den gebührenden physischen Raum bietet.

Leseprobe

Paperback
446 Seiten
erschienen am 17. April 2023

978-3-03906-037-5
€ (D) 28.00 / CHF 28.00* / € (A) 28.00
* unverb. Preisempfehlung

  • Gattung der Autobiografie läuft oft Gefahr, in reiner Selbstdarstellung zu erstarren, doch Josef Barmettler wählt einen analytischen Ansatz: Er erhebt Neugier zum methodischen Prinzip der Lebensbewältigung. Geboren in Buochs und sozialisiert in der Innerschweiz, legt der Autor eine vielschichtige Familiengeschichte frei, die exemplarisch für die Spannungsfelder zwischen individueller Entfaltung und gesellschaftlicher Prägung steht.

    Wenn Barmettler von den schwierigen Phasen berichtet, so geschieht dies nicht im Gestus der Anklage, sondern im Modus des forschenden Verstehens. Erinnerung dient ihm als Werkzeug, um Konstruktion des eigenen Selbst zu entschlüsseln und die Frage zu beantworten, was ein Individuum im Kern ausmacht.

    In einer Zeit, in der Identität oft als statisches Konstrukt verhandelt wird, plädiert dieses Buch für eine dynamische Sichtweise: Der Mensch wird erst durch die stetige Befragung seiner selbst und seiner Herkunft zu dem, der er ist. Es ist eine Lektüre für jene, die verstehen wollen, wie man Brüche in der Biografie nicht kittet, sondern als Teil des Fundaments akzeptiert.

    Barmettlers Aufzeichnungen sind somit mehr als private Memoiren; sie sind eine Studie über Kraft der mentalen Offenheit, die selbst in den dunklen Kapiteln einer Existenz noch Licht zu finden vermag.